Karl-Heinz Groth
Hochdeutsche und niederdeutsche Literatur 
Bücher
 
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De Postroov
Phantasie, Sarkasmus, Ironie, Witz un swatte Humor, dat sünd Wöör, de en bi dit Book infallt. Dat sünd Geschichten ut unse Tied. Vertelln mit en duppelten Bodden un veel Plie, vun böse un achtersinnige Lüüd - en niege Farv in de plattdüütsche Literatur.

Wenn de Haifisch Minschen weern

Bertolt Brechts bekannte Geschichten von Herrn Keuner hat Karl-Heinz Groth ins Plattdeutsche übersetzt. Die kurzen Prosastücke über den "Denkenden" vermitteln dem Leser stets eine spezielle Botschaft - ein lehrreicher literarischer Lesegenuss besonderer Art! Bertolt Brecht ist ein Meister der Sprachkunst und seine "Geschichten vom Herrn Keuner" zählen zu seiner bekanntesten Kurzprosa. Nun liegt eine niederdeutsche Fassung dieser Geschichten vor - Autor ist Karl-Heinz Groth.
Wer kennt sie nicht, die "Geschichten vom Herrn Keuner"? Herr Keuner (gelegentlich auch G. Keuner oder nur Herr K.) ist der "Denkende", der sich mit landläufigen Meinungen und bekannten Sachverhalten auseinandersetzt und dabei zu überraschend neuen Bewertungen gelangt. Die Doppeldeutigkeit von Aussagen, von Wörtern, Werten und Symbolen werden dem Leser in kurzer Form und in einer einfachen, auch abstrakten Sprache vermittelt.
Karl-Heinz Groth hat mit der vorliegenden Fassung die Aufgabe bewältigt, Brechts Sprache und seinen argumentativen Umgang im Niederdeutschen nachzuvollziehen. Die Gegenüberstellung von hochdeutschem und plattdeutschem Text bereichert die Interpretation der Geschichten und vereinfacht dem Leser den Zugang zur niederdeutschen Fassung.

Wullerdiecker Geschichten
Neun ehrbare Wullerdieker Bürger haben sich zur "Sülvern Negen" zusammengefunden, um Gutes zu tun. Für ihr soziales Engagement werden sie von den Medien überschwenglich gelobt.
Doch sie sollen alles andere als ehrbar sein, wie "De Börgerspegel" unter Anspielung auf einen angekündigten Enthüllungsbericht einer Todkranken Wullerdiecker Gastwirtin verbreitet. Wullerdieck, eine Kleinstadt hoch oben im Norden unserer Repiblik, gerät aus dem Häuschen. Groths Figuren sind liebevoll gezeichnet: lustig, humorvoll, listig, skurril, auch bissig. Erleben Sie "Lea Lesbos" und ihre Kollegen von den "Sülvern Negen".

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Segg mol...
Segg mol...
das sind plattdeutsche Geschichten voller Verständnis für den Mitmenschen, seine Freuden und Sorgen, mit sehr viel Herzenswärme erzählt, dabei jedoch niemals vordergründig und übertrieben humorvoll.

Morrn süht allens anners uut
Die plattdeutsche Sprache ist alles andere als platt. Sie lebt von anschaulichen Bildern und von Sprachwitz. Manches geflügelte Wort aus der Antike, der Klassik oder der Moderne versprüht neuen Geist, wenn man es nicht auf Hochdeutsch, sondern "op Platt" hört. Karl-Heinz Groth, einer der besten Kenner und Förderer des Niederdeutschen, legt hier ein einmaliges Brevier vor. Neunundneunzig Sprichwörtern, Lebensweisheiten und Zitaten haucht er neues Leben ein. Er übersetzt die geflügelten Worte nicht nur ins Plattdeutsche, sondern interpretiert sie sprachgewand und geht dem Volksmund auf den Grund. So entstand ein plattdeutsches Werk, das täglicher Wegbegleiter sein kann - aktuell, unterhaltsam, informativ und wortreich. Bilder des Fotografen Andreas Birresborn geben den Texten zusätzlichen Reiz.

Dreih di mal üm
Vun Minschen un anner Lüüd

Plattdeutsche Erzählungen.

Aufgewachsen in Kiel in den 60er und 70er Jahren

Mit 'Weißt du noch?' beginnen in der Regel die Klassentreffen der inzwischen ergrauten Silver Ager-Generationen. An den im letzten Jahr verstorbenen legendären Hein Daddel Dahlinger wird sich jeder Kieler erinnern. Aber wissen Sie auch, dass die bekannte, viel zu früh durch einen Verkehrsunfall ums Leben gekommene Sängerin Alexandra ihre Kindheit und Jugend im Knooper Weg verbracht hat? Und wo das Hotel Flensburger Hof stand? Waren Sie samstags am liebsten im Star-Palast? Sind Sie auch mal mit der Gondelbahn zum Einkaufen gefahren? Lassen Sie uns gemeinsam den Uhrzeiger ein wenig zurückdrehen und innehalten. Es gibt vieles wieder neu zu entdecken!

Aufgewachsen in Kiel in den 40er und 50er Jahren

Die Stadt, in der wir aufgewachsen sind, ist so ganz anders als alle Städte dieser Welt! Erinnern Sie sich mit uns an Ihre Kindheit und Jugend! Unzählige Kieler Bürgerinnen und Bürger haben nach einem Aufruf in den Kieler Nachrichten und von Radio NORA ihre Kindheits- und Jugenderinnerungen an die 40er und 50er Jahre für dieses Buch zur Verfügung gestellt. Bombennächte und Bunkerleben bestimmten die Kindheit, aber auch das Spielen kam nicht zu kurz. Nach dem Krieg sammelten die Kinder Bucheckern und halfen der Mutter beim Fringsen. Als 15-jährige verdienten die meisten schon ihr erstes eigenes Geld - viele bei HDW - und manches Mädchen besuchte die Kleemann-Handelsschule. Viele konnten das Wirtschaftswunder der 50er Jahre für sich nutzen. Versehen mit einer gehörigen Portion Lebensmut starteten die Kieler durch!

Also, um eins in Düsternbrook - Geschichten und Anekdoten aus dem alten Kiel

Auf amüsante und informative Weise präsentiert der Autor Karl-Heinz Groth Geschichten aus dem alten Kiel und weckt Erinnerungen an Zeiten, wie sie viele noch selbst erlebt haben. Lassen Sie sich von der Neuerscheinung eine Reise durch das Kiel vergangener Tage begleiten, entlang der alten Straßen, alteingesessenen Geschäfte und beliebten Treffpunkte wie das Café Reimers. Den KüZ kennen Sie alle, klar, aber kennen Sie auch dessen Geschichte oder besser, dessen Geschichten? Große Kieler Volksfeste wie der Ellerbecker Butgill, der Karneval oder der Kieler Umschlag gehören natürlich auch in dieses Buch. Ebenso wie die legendäre Seebadeanstalt Düsternbrook, der traditionsreiche Treffpunkt für Jung und Alt.

Wir vom Jahrgang 1925 - Kindheit und Jugend

Jahrgang 1925 - das waren erste Lebensjahre in den Wirren der Weimarer Republik und der Weltwirtschaftskrise. Das war aber auch eine Kindheit unter den Zwängen des Naziregimes und eine Jugend unter dem Eindruck und den Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges. HJ und BdM bestimmten unsere Freizeit. Der Krieg raubte uns unsere Freiheit und manch einem die Angehörigen oder das Zuhause. Und trotz aller materiellen Nöte, politischen und gesellschaftlichen Zwänge wuchsen wir in der Geborgenheit unserer Familien auf, spielten, träumten, lebten und liebten.

Wir vom Jahrgang 1940: Kindheit und Jugend

Jahrgang 1940 - das war ein Jahrgang, der den Krieg nicht bewusst erlebt, wohl aber unter ihm und seinen Folgen gelitten hat. Das Trauma der Bombenabwürfe tragen viele von uns heute noch mit sich herum. Gleichzeitig erinnern wir uns aber auch an freundliche, hilfsbereite US-Soldaten mit ihren Schokoladen-und Kaugummipackungen, an CARE-Pakete, an Spielfreundschaften mit den Flüchtlingskindern, an Nachbarschaftshilfe, an das gemeinsame "Ärmelhochkrempeln" und an eine Aufbruchstimmung, die es so in unserem Lande bisher nicht gegeben hatte. Aufgeregt und erwartungsvoll, so blickten wir damals in die Zukunft! Erinnern Sie sich mit uns an die ersten 18 Lebensjahre - an Ihre Kindheit und Jugend!

Kalli un Butzel op grote Fohrt
 
Von Kalli und Butzel, zwei zehnjährigen Jungs, die in dem Fischerdorf Krautsiel zu Hause sind, weiß Karl-Heinz Groth zu erzählen und von ihrer abenteuerlichen Reise zum Farbenland "Fa".
 
Ein plattdeutsches Kinderbuch zum Vor- und Selbstlesen, das Kinder auf geradezu spielerische Weise mit der plattdeutschen Sprache vertraut macht.
Vun Dannenbööm un Wiehnachtsdrööm
 
17 plattdeutsche Weihnachtsgeschichten - lustig, besinnlich und nachdenklich.
 
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Schleswig-Holstein Quiz op Platt
 
Labskaus, is dat Seemanngarn, en Seemanseten oder en Seemannspullover?
Woher stammt der Ausdruck "Tante Meier", welche Stadt verbirgt sich hinter "Lütt Amsterdam"? Und wo befindet sich der dickste Baum des Landes?
Wissen Sie's? Nach dem großen Erfolg des "Schleswig-Holstein Quiz" können Sie nun Ihr Wissen in der originären Sprache des Landes, op Platt, testen: 200 Neue Fragen und Antworten zu Land und Leuten aus Geschichte, Kultur, Natur, Wissenschaft und Allgemeinem werden dem Leser und Ratenden wiederum das eine oder andere "Aha" entlocken. Bekanntes und Neues wird dem Schleswig-Holstein-Liebhaber dabei begegnen. Auch Nicht-Plattdeutsche können an den Fragen ihre Freude haben und am Ende gar einen Zuwachs an Kenntnissen und Erkenntnissen für sich verbuchen können.
Na, denn kann de Reis foorts losgahn - veel Spoß bi't Raden!
 
 
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Pressestimmen
"Achtersinniger Humor-
Karl-Heinz Groth brillierte mit einem plattdeutschen Nachmittag bei Karstadt."
(Eckernförder Zeitung)
 
 
"Gab Brecht einen plattdeutschen Klang: Karl-Heinz Groth"
(Kieler Nachrichten)
 
 
"Vörstellen bruukt en Karl-Heinz Groth wiss nich. In de plattdüütsche 'Szene' un ok sonst is he wiet un siet in Norddüütschland bekannt."
(Marianne Ehlers)
 
 
"Abwechslungsreich, spitzfindig und ironisch, dabei stets charmant mit 'achtersinnigem' Humor und augenzwinkernd - so gefiel Groth seinem Publikum."
(Erich Jaep, Eckernförder Zeitung)
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Kiel - gestern und heute
 
In diesem Buch werden historischen Aufnahmen aus Kiel, die vor dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind, aktuelle Fotos gegenübergestellt, die zeigen, wie sehr sich die Stadt verändert hat. Sei es der Alte Markt, die Universität oder der Düsternbrooker Weg - selbst mancher Alteingesessene wird über die Fotos aus dem alten Kiel staunen und das aktuelle, vertraute Stadtbild erscheint im neuen Licht.
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So spricht Schleswig-Holstein
 

Mit „Moin, Moin" grüßen die Nordlichter, aber vieles von dem, was einem in Schleswig-Holstein zu Ohren kommt, verstehen nur Alteingesessene. Wer weiß schon, was es bedeutet, wenn man einen Angler Muck ordert, was Bagaluten sind, woher das Wort Biike stammt, warum man die Klüsen nicht mehr zubekommt, was ein Putt oder ein Rummelpott ist und warum ein Windbüdel nicht nur mit Genuss in Verbindung gebracht wird.

Die Antworten auf mindestens 333 solcher Fragen finden Sie in „So spricht Schleswig-Holstein". Nicht nur Redakteure des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages, Sprachwissenschaftler und Heimatforscher sind den typischen Redewendungen und regional bezogenen Begriffen auf den Grund gegangen, sondern die Leser selbst. Authentischer geht es nicht.

 
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De Lütthasenschool

 

De eerst Schooldag is dor! Vergnöögt maakt sik Hasengreten un
Hasenhans op denWeg in de Hasenschool merrn in't Holt. De ool
Lehrer töövt al op de beiden, denn he will se all dat wiesen, wat
en richtigen Haas weten un könen mutt: Blangen Plantenkunn,
Gornarbeit, Hakenslaan un Geschichten över den slauen Voss
lehrnt se natürli ok, woans een Oostereier mit de schönsten
Farven bunt anmalen kann.

 

De Kinnerbookautor Albert Sixtus (1892-1960) hett disse fidelen
Versen to Papier bröcht un de Illustrator Fritz Koch-Gotha
(1877-1956) hett wunnerbore Biller vull Leev dortogeven. Dit
Billerbook is 1924 dat eerst Mol ünner de Lüüd kamen un as en
Klassiker ut de düütsche Kinnerbookliteratur nich wegtodenken.


Karl-Heinz Groth, en bekannte plattdüütsche Schrieversmann in
uns Land, hett disse Versen in't Plattdüütsche överdragen.